Die richtige Bewegung

Der Hund ist ein Läufer, er liebt die Bewegung.
Die Balance zwischen Aktivität und Ruhephase ist dabei erheblich.
 

 

Der Bewegungsanspruch im Laufe eines Leonberger Hundelebens verändert sich...

So ist z. B. bis zu einem Alter von 6 Monaten der tägliche Spaziergang in seiner Ausdehnung nicht von größter Wichtigkeit.

Vielmehr ist es sinnvoll, den kleinen Racker mit den unterschiedlichsten Untergründen vertraut zu machen. Dadurch kann der Welpe ein gutes Körpergefühl entwickeln. Sicherlich sollte man den jungen Hund anfangs an ein Geschirr und später an ein Halsband gewöhnen, doch sollten die Ausflüge einen Zeitrahmen von ein paar Minuten nicht überschreiten. Sinnvoll ist hier "öfters", aber "kurz". 

Ab dem 6. Monat können Gassi Runden und Ausflüge langsam gesteigert werden. Bis zum 1. Lebensjahr sollten Spaziergänge, ein langsam gesteigertes Zeit Limit, von einem Durchschnitt bis zu einer dreiviertel Stunde nicht überschreiten.

Erst ab einem Alter von 1,5 - 2 Jahren sollten längere Unternehmungen gewagt werden.

Sinnvoll ist es, die Runden so zu wählen, dass der Hund stärker im Bergauf beansprucht wird, als im Bergab. 

Ihr Leonberger wird einmal ein schwerer Hund werden. Sie schützen ihn nicht, wenn sie ihn wenig bewegen... 

Vergessen Sie den Satz, der Leonberger wäre anspruchslos... ein großer Garten genügt. Ein Garten kann niemals die tägliche(n) Runde(n) ersetzen.

 

Ein gut bewegter Hund hat die besten Voraussetzungen für ein gesundes Leben. Die körperliche Fitness und die dabei aufgebaute Muskulatur schützt den Hund vor Verletzungen des Bewegungsapparates. Vor allem im Alter wird sich eine gute Muskulatur auszahlen. Gelenkverschleiß entsteht hauptsächlich durch fehlende und stützende Muskulatur, in Verbindung mit mangelhafter Ernährung.

Das gilt im übrigen für jeden Hund, egal welcher Rasse.

Die Bereitschaft sich zu Bewegen ist ein wichtiger Punkt bei der Überlegung, sich einen Hund anzuschaffen. Der Leonberger ist ein Hund, der die gleichförmige Bewegung sucht. Er will nicht über Hindernisse springen oder durch Agility-Parcours getrieben werden... doch liebt er das Abenteuer. Er will auch nicht den bösen Buben im Schutzdienst spielen, dass hat er auch nicht nötig. Er will einfach nur Hund sein dürfen und nicht die Schwächen und das Ego seines Halters ausgleichen. 

Geben Sie Ihrem Hund die Möglichkeit sich im Wasser zu bewegen. Schwimmen ist die beste Form der Bewegung.

Sie stärkt den Hund, selbst tragend bei allen Bewegungsabläufen.

Außerdem ist es ein riesen Spaß für alle.