Zu Hause angekommen...

Nachdem Ihr Zuhause angekommen seid, solltet Ihr Eurem Welpen die Möglichkeit geben, sich zu lösen. Zeigt ihm dann behutsam sein neues Reich, damit er sich orientieren kann, wo er trinkt, frisst und schläft. Oftmals ist es besser, ihm nicht gleich die ganzen Möglichkeiten des Hauses, oder der Wohnung anzubieten. Erweitert seine neue Umgebung schrittweise, damit sich Euer Welpe nicht verliert. Erst wenn er sich sicher bewegt, öffnet Ihr die nächste Tür.

 

Wenn Ihr Zuhause angekommen seid, ist es wichtiger denn je das kleine Wesen nicht zu überfordern. Die Autofahrt war schon anstrengend genug, er/sie braucht jetzt erst einmal etwas Ruhe. Möglicherweise überdreht Euer Hund, wie ein übermüdetes Kind. Geht nicht darauf ein... so wird er/sie sich nach einer Weile beruhigen und erschöpft einschlafen.

Haltet in den ersten Tagen die Umgebung Eures Hundekindes mit Besuchen ruhig, damit es nicht zusätzlich gestresst wird. Integriert es aber von Anfang an, in Euren Tagesablauf... so lernt es Eure Gewohnheiten direkt kennen. Wenn es sich an sein neues Heim gewöhnt hat, dann könnt Ihr auch die ersten Besuche empfangen. Dann wird es auch Zeit an die Prägung und Sozialisierung des neuen Familienmitglieds zu denken.

Nützt passende Gelegenheiten, um schon ein wenig mit der Welpenerziehung zu beginnen.

Wenn er/sie gerade auf Euch zu kommt, dann ruft ihn/sie beim Namen und lobt es ganz fürstlich. Schon bald verbindet der Welpe etwas positives mit seinem Namen und kommt gerne zu Euch. Dementsprechend gilt auch, ihn/sie nicht zu rufen und dann zu schimpfen... das könnte ihn/sie verwirren, so dass es nur noch bedingt auf seinen Namen hört.

 

Besonders in der ersten Nacht ist die Gefahr groß, dass der Welpe unter Heimweh leidet.

Eure Nähe wird ihm/ihr dann gut tun. Selbst wenn Ihr grundsätzlich gegen einen Hundekorb im Schlafzimmer entschieden habt, solltet Ihr diesen Kontakt in den ersten Nächten zulassen.

Stellt den Schlafplatz neben Euer Bett, oder legt Euch auf eine Matratze zu Eurem Hund. 

Vorteil des beieinander Schlafens ist auch, dass Ihr merkt, wenn er/sie unruhig wird, weil er/sie sich lösen muss.

 

Wir wünschen gutes Gelingen, mit viel Verständnis.

 


Tipp: Achtet bei Euch Zuhause darauf, dass der kleine Welpe sich so wenig, wie möglich auf rutschigem Untergrund bewegt. Fester Malerflies, oder irgendwelche billigen Teppichläufer, die nach einem gewissen Zeitraum weggeschmissen werden können, bieten zum rutschigen Fliesen- oder Laminatboden eine gute Alternative. Das stetige wegrutschen der kleinen Beinchen, kann sich negativ auf das Wachstum, in Bezug auf die Gelenke, auswirken. Man kann durchaus am Gangbild erkennen, welcher Welpe / Junghund überwiegend auf rutschigem Untergrund gelaufen ist.

 

Tipp: Entfernt alles was nicht angenagt werden soll. In den ersten Lebenswochen ähnelt der Welpe einem Nagetier, oder einem Staubsauger. Stromkabel, Pflanzen, Putzmittel, o.ä. können dem kleinen Schwaben zum Verhängnis werden.

 

Tipp: Scharfe Putzmittel, zur Bodenreinigung, können über die Ballen der Pfoten in die Leber aufgenommen werden. Diese werden dort gespeichert und können Krankheiten und Vergiftungserscheinungen auslösen.

 

Tipp: Achtet auch im Garten darauf, dass Wuffi nicht alles in den Mund nimmt. Nicht alles was die Natur bietet, bekommt dem Welpen. Gerade in der herbstlichen Jahreszeit gibt es viel halbverrottetes, oder fauliges, Pilze und giftiges, sowie gefrorenes.